Einbruchschutz – von Schneeräumen bis Sicherheitsschloss

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Ein guter Einbruchschutz sollte ganzjährig im Auge behalten werden.

Welche Maßnahmen sollten für einen effektiven Einbruchschutz ergriffen werden? Carolin Hackemack, Geschäftsführerin des Netzwerkes „Zuhause sicher“, empfiehlt die Beratung durch die Fachberater der örtlichen polizeilichen Beratungsstelle. Diese informieren kompetent und neutral zu Täterarbeitsweisen, Schwachstellen an dem Wohnobjekt und sprechen Empfehlungen zur Sicherung aus. Der gemeinnützige Verein ist eine Plattform für Polizei, Handwerk, Industrie und Versicherungswirtschaft, um sich für Einbruchschutz und Brandschutz in Häusern und Wohnungen gesellschaftlich zu engagieren. Die Basis für dieses Engagement bildet die polizeiliche Empfehlungspraxis. Nach dieser ist geprüfte, mechanische Sicherheitstechnik grundlegend für die Absicherung von Haus und Wohnung. Sinnvoll ergänzen kann man die Mechanik bei Bedarf um geprüfte elektronische Sicherungen. Gemeinsam mit Maßnahmen der Verhaltensprävention können Einbrechern wirksame Hürden entgegengestellt und das Einbruchsrisiko minimiert werden.

Beratung zum Einbruchschutz vom Fachmann

Die beste geprüfte Sicherheitstechnik hilft jedoch nicht, wenn sie nicht korrekt eingebaut wurde. Für die fachgerechte Umsetzung der polizeilichen Empfehlungen zum Einbruchschutz kann man in den örtlichen Schutzgemeinschaften des Netzwerkes „Zuhause sicher“ und auf den polizeilichen Adressennachweisen sachkundige Fachunternehmen finden. Wenn man das eigene Zuhause mit einbruchhemmender Sicherheitstechnik gemäß polizeilicher Empfehlung und mit Rauchmeldern gemäß Bauordnung ausgestattet, eine gut lesbare Hausnummer an der Hauswand angebracht und ein Telefon am Bett platziert hat, kann man die Präventionsplakette des Netzwerkes „Zuhause sicher“ erhalten. Plaketteninhabern gewähren die im Netzwerk „Zuhause sicher“ engagierten Versicherer einen Nachlass auf die Hausratsversicherung. Gut sichtbar am Haus angebracht, kann die Präventionsplakette zudem Einbrecher abschrecken, da sie signalisiert: „Stopp! Dieses Haus ist abgesichert!“

Einbruchschutz gerade in der dunklen Jahreszeit wichtig

Ein unbeleuchtetes Haus verrät Einbrechern direkt und offensichtlich: Hier ist aktuell niemand zuhause. Der Beginn der dunklen Jahreszeit ist damit ein guter Anlass an Einbruchschutz zu denken. Das fängt – einfach und kostenlos – beim eigenen Verhalten an.

https://www.sicherheit.info/hochsaison-fuer-wohnungseinbrueche

Fenster und Türen, rät die Polizei, sollten immer verschlossen sein, egal, ob man nur kurz zum Bäcker geht oder für längere Zeit das Haus oder seine Wohnung verlässt. Liegen im Winter Unmengen von unberührtem Schnee auf der Auffahrt, quillt der Briefkasten vor Post über oder hängt eine Notiz für den Paketboten an der Tür, die Sendung bitte nebenan abzugeben, kann das sehr einladend auf Einbrecher wirken. Denn Einbrecher scheuen die Konfrontation mit den Bewohnern und ergreifen eine Einbruchsgelegenheit, wenn sie glauben keiner sei zuhause.

 

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