Fangschaltung: So ermitteln Sie die Nummer anonymer Anrufer

Eine Fangschaltung kann jeder beauftragen. Die Anbieter lassen sich das allerdings etwas kosten. Bild: Photographee.eu Eine Fangschaltung kann jeder beantragen. Denn Anbieter sind dazu verpflichtet, Verbindungsdaten für eine gewisse Zeit zu protokollieren und zu speichern. Wer so einen anonymen Anrufer identifizieren will muss allerdings wissen: Das Ganze hat seinen Preis. „Haltet ihn in der Leitung, ich brauche nur noch 10 Sekunden, dann haben wir ihn!“ So oder so ähnlich klingt es, wenn in Krimis eine telefonische Fangschaltung aufgebaut wird, um einen anonymen Anrufer zu identifizieren. Die Realität sieht anders aus. Hier überträgt seit 1998 prinzipiell jeder neu geschaltete Festnetz-Anschluss die eigene Nummer an den Angerufenen. Doch diese kann teilweise oder dauerhaft von den Anrufern unterdrückt werden. Wie lässt sich die Nummer in diesem Fall herausfinden? „In Deutschland ist es den Anbietern von Telekommunikationsleistungen gesetzlich vorgeschrieben, einen Service zur Ermittlung des Anrufers auch bei unterdrückter Rufnummer bereitzustellen. Dies soll insbesondere der Verbrechensbekämpfung dienen“, sagt Alexander Kuch vom Onlinemagazin teltarif.de. Außerdem sind die Telekommunikationsanbieter gesetzlich dazu verpflichtet, alle Verbindungsdaten für eine gewisse Zeit zu speichern. Im Falle einer Straftat werden diese auf richterliche Anordnung von den Ermittlungsbehörden zur Identifizierung genutzt. Die gesetzliche Basis zur Ermittlung des Anrufers findet sich im Telekommunikationsgesetz. „In […]

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