So wird der Mindestabstand in Aufzügen garantiert

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Stößt eine dritte Person hinzu, bleiben die Türen geöffnet, die Ansage ertönt und bittet einen der Gäste auszusteigen.

Die KI-Lösung „Elevator Social Distancer“ (ESD) des Aufzugspezialisten Avire erkennt wie viele Personen ein Aufzug maximal befördern darf, damit der Mindestabstand noch garantiert werden kann. Damit unterstützt der Hersteller insbesondere Verwalter in öffentlichen sowie stark frequentierten Gebäuden. Denn mit der Lösung kommen diese ihrer Pflicht nach, Fahrgäste auf Distanzierungsmaßnahmen in ihren Anlagen aufmerksam zu machen. Zeitgleich sparen sie Ressourcen, die zur manuellen Kontrolle des Personenflusses an der Anlage nötig wären.

Anlagenmanagement in Zeiten des Mindestabstands und Social Distancing

Bereits seit langem sind Aufzüge aus Sicherheitsgründen mit einem Überlastalarm ausgestattet, der ausschlägt, sobald eine bestimmte Gewichtsgrenze überschritten wird. Hinzu kommt nun die maximal zulässige Anzahl an Personen, die sich zeitgleich in der Kabine aufhalten können, ohne dabei den Mindestabstand zu unterschreiten.

Denn als geschlossene Räume zählen Aufzüge zu den zentralen Risikobereichen für Covid-19-Neuinfektionen. Deshalb ist es entscheidend, den Passagierzustrom auf Aufzuganlagen zu regulieren. Zudem sollte ein entsprechender Kontrollmechanismus sicherstellen, dass eine maximale Anzahl an Fahrgästen nicht überschritten wird.

Anlagenbetreuer sind in der Pflicht, Passagiere auf den nötigen Mindestabstand hinzuweisen: durch entsprechende Schilder an der Anlage oder den Einsatz von Personal, das den Zustrom reguliert. Letzteres ist gerade bei großen Gebäuden mit viel Personenfluss nötig – doch auch mit einem hohen manuellen und finanziellen Aufwand für die Betreiber verbunden. Um sie dabei zu unterstützen, hat Avire eine Lösung erarbeitet, die diesen Prozess digitalisiert.

Mindestabstand im Aufzug durch KI-gestützte Technologie einhalten

Der Elevator Social Distancer nutzt Künstliche Intelligenz (KI), um die Anzahl an Personen, die den Aufzug betreten, zu überprüfen. Wird die zuvor definierte maximale Passagierzahl überschritten, benachrichtigt eine Durchsage die Fahrgäste automatisch. Gleichzeitig verlangsamt der ESD bei Überfüllung die Funktion der Aufzugstüren – sie bleiben geöffnet und die Abfahrt verzögert sich. Erst wenn sich die Anzahl der Passagiere entsprechend reduziert hat, nimmt der Aufzug wieder den Betrieb auf.

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„Mit diesen Funktionen des ESD gehen Anlagenbetreuer sicher, dass sie ihre Fahrgäste aktiv auf die Social-Distancing-Regelungen hingewiesen haben“, erklärt Matt Davies, Market Insight and Innovation Manager bei Avire. „Gerade in größeren Gebäuden reicht ein einfaches Schild nicht aus, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Anstatt Kontrollpersonal zu entsenden – das wiederum selbst durch den Einsatz gefährdet würde – können Verwalter mit dem ESD diese Prozesse automatisiert und aus der Ferne anstoßen. Sie sparen sich Mitarbeiterressourcen sowie zeitlichen und finanziellen Aufwand.“


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